„Licht im Fokus“: GERA Leuchten auf der interzum 2017

GERA Leuchten präsentiert auf der interzum unter anderem Lichtsysteme, die auch in Raumplanungen ohne Oberschränke eingesetzt werden können. Foto: GERA Leuchten

Die Art, wie Menschen ihren Lebensraum gestalten, ist einem stetigen Veränderungsprozess unterworfen. Aktuell verschmelzen die verschiedenen Funktionsbereiche in der Wohnung. Auch aufgrund der Konzentration von Menschen in Ballungsgebieten sind raumeffiziente und flexible Möbel- und Raum­planungen gefragt. Auf diese Entwicklungen reagiert GERA Leuchten mit den Neuvorstellungen auf der interzum 2017.

„Licht im Fokus“ heißt das Motto, das den diesjährigen Messeauftritt und allgemeiner die Produktphilosophie des Unternehmens beschreibt: „Für GERA Leuchten steht das Licht im Vordergrund, nicht die Leuchte“, sagt Thomas Ritt, Produktmanager und -designer bei GERA Leuchten. „Licht benötigt eine Quelle. Es muss flexibel zwischen verschiedenen Lebenssituationen wechseln können: zwischen Wohnen und Arbeiten, Kochen und kommunikativem Beisammensein.“ Nach diesem Grundsatz gestaltet GERA Leuchten seine Lichtsysteme. Sie sind funktional, zeitlos, elegant und stellen das in den Fokus, worauf es ankommt: das Licht. Alle Systeme zeichnen sich durch eine hohe Lichtqualität aus, sind blendfrei konstruiert und können sich auf Wunsch der Stimmung oder dem Tageslicht anpassen.

Das neue Lichtsystem LS2P3 als Wandleuchte mit passenden Accessoires. Foto: GERA Leuchten

„Über die Qualität des Lichtes hinaus gestalten wir unsere Produkte so, dass sie sich an die individuellen Anforderungen der Kunden adaptieren lassen“, sagt der Geschäftsführer von GERA Leuchten, Hening Pölitz. „Allen Produkten liegt das Prinzip Baukasten zugrunde. In unserer Produktion und den angeschlossenen Werkstätten können wir die Leuchten für nahezu jeden Kundenwunsch konfigurieren.“

Mit diesen Merkmalen lassen sich die Lichtsysteme in die unterschiedlichsten Raumkonzepte integrieren – und erfüllen dabei mehrere Funktionen: Licht strukturiert den Raum und ist ein Gestaltungsmittel, die Lichtmöbel und Möbelleuchten haben gleichzeitig Möbelfunktion und dienen als Aufbewahrungs- oder Abstellfläche.

Auf der interzum 2017 stellt GERA Leuchten zwei neue Produkte vor, die archetypisch für die Philosophie des Unternehmens stehen und den Wandel der Wohn­raumnutzung mit durchdachten Lösungen begleiten.

Lichtkunst mit Tragfunktion: die neue Unterbauleuchte

Das neue Lichtsystem LS2P3 als Wandleuchte mit passenden Accessoires. Foto: GERA Leuchten

„Unser Ansatz, die Funktionen Leuchten und Tragen zu verbinden, ist ideal für moderne Küchen“, sagt Thomas Ritt, Produktmanager und -designer bei GERA Leuchten, über die neue Unterbauleuchte, die zur interzum 2017 erstmals präsentiert wird. Da die funktionalen Oberschränke zunehmend aus der Küche verbannt werden und die Abluft über Muldenlüfter direkt am Herd abgeführt wird, muss für die klassische Beleuchtung unter dem Oberschrank oder der Abzugshaube ein alternativer Ort gefunden werden.

„Unsere neue Unterbauleuchte ist so konzipiert, dass sie entweder direkt unter einen Oberschrank montiert oder ohne Oberschrank als Anbau­leuchte eingesetzt werden kann, wodurch eine zusätzliche Abstellfläche entsteht“, so Thomas Ritt. Der Lichtaustritt ist unten und oben – wenn das Lichtsystem als Anbau- bzw. Wandleuchte verwendet wird. Wird es als Unterbauleuchte eingesetzt, ist der Lichtaustritt ausschließlich nach unten gerichtet. Die Produktneuheit ist eine Weiterentwicklung des Lichtsystems 2 und bietet flexible Gestaltungsmöglichkeiten: Die Länge des Systems ist frei wählbar, es ist 170 mm tief und 60 mm hoch. Das Lichtsystem kann optional mit Steckdosen und USB-Anschluss ausgestattet werden. Für weitere Nutzungsmöglichkeiten sind einfache Rahmen­elemente aus Holz verfügbar, die in die Nut eingeschraubt werden können. Diese passen sich auch optisch perfekt in das gradlinige Design des Lichtsystems ein.

Alle Versorgungselemente, also Trafo und Steuergerät, sind bereits in der Leuchte integriert. Das neue System ist bei Lieferung anschlussfertig an eine 230 V-Leitung. Die Unterbauleuchte ist extrem leicht und bietet sowohl Innenarchitekten als auch Küchenherstellern eine vielseitige Lösung, mit der Küchen flexibel planbar sind – und gleichzeitig auf die gewohnt hohe Qualität der Produkte von GERA Leuchten vertraut werden kann.

Fokussiert: die neuen Spots von GERA Leuchten

Die neuen Spot-Lösungen von GERA Leuchten. Foto: GERA Leuchten

Das diesjährige Messemotto bezieht sich nicht nur auf die Produktphilosophie von GERA Leuchten, die das Licht in den Mittelpunkt stellt – es bezieht sich wörtlich genommen auch auf die zweite Produktneuheit: Die Einbauleuchten in Form von klassischen Spots sind eine logische und konsequente Weiterentwicklung des Portfolios. „Unser architektonisches Design manifestiert sich in Lichtkörpern, bei denen die Leuchte an sich gar nicht im Vordergrund steht. Es ist das Licht, mit dem wir arbeiten“, so Thomas Ritt, Produktmanager und -designer bei GERA Leuchten. „In der Küche sind Spots stärker nachgefragt als Lichtkörper. Das hat uns dazu gebracht, unsere Erkenntnisse aus der Arbeit mit Lichtkörpern auf Spots zu übertragen.“ Die Spots, die in einer runden und einer eckigen Variante vorliegen, zeichnen sich durch filigranes und gradliniges Design und vor allem durch ein sehr homogenes Licht aus. Sie haben einen Einbaudurchmesser von 68 mm und sind mit einer Einbautiefe von 9 mm extrem flach – mit diesen Produkteigenschaften lassen sie sich in Spanplatten ab 16 mm Tiefe einfräsen. Bei der Farbe kann zwischen Edelstahl, Aluminium, Chrom und Schwarzbraun gewählt werden. Und die Lichtfarben bieten ebenfalls mehrere Optionen: Beim Einbau können sich die Kunden für ein warmes oder ein neutrales Weiß entscheiden. Mit einer optionalen Steuereinheit kann der Kunde später flexibel zwischen den beiden Weißtönen wechseln. Die Helligkeit der Spots liegt bei 200 Lumen.

„Mit diesen Neuentwicklungen stellen wir zwei Produktvarianten vor, die sehr gut auf die interzum passen“, sagt Geschäftsführer Hening Pölitz. „Möbelhersteller können mit den Spotlösungen ihre Produkte aufwerten, denn selbstverständlich fließt in die Spots unser hoher Anspruch an Qualität ein. Die Spots ermöglichen eine sehr homogene und gleichzeitig blendungsfreie Ausleuchtung des Raums.“

Das Unternehmen GERA Leuchten

Mit umfangreichem Wissen um Licht­design, Möbel­konstruktion und Elektrotechnik entwickelt das thüringische Unternehmen GERA Leuchten Möbel­konzepte, die in Kombi­nation mit der ent­sprechenden Lichttechnik einzig­artig auf dem Markt sind.

Mit seinen charakteristischen Lichtmöbeln erschließt das Unternehmen eine neuartige Produktkategorie, in der durch die Verknüpfung der Funktionen Leuchten und Tragen immer ein innenarchitektonischer Doppelnutzen geboten wird. Das Design der Einzelprodukte entspringt der maßlichen Systematik einer übergeordneten Produktfamilie. Formale Strenge, gestalterische Simplizität, Echtheit und Logik verbinden sich zu Produkten, deren Stil durch zeitlose, funktionale Formen geprägt ist.

Natürlich genügen alle Produkte auch qualitativ den höchsten Ansprüchen und tragen das Gütesiegel „Made in Germany“. Dafür sorgen der ISO-zertifizierte Her­stellungs­prozess und die hoch qualifizierten GERA Mitarbeiter.

Quelle: GERA – Leuchten

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