Kesseböhmer: Regale erobern die Küchen

Offener Stauraum kundenindividuell gestaltet: Kesseböhmer entwickelt flexiblen Regalbaukasten aus Stahl

Nolte Küchen hat sich als erster Kunde von Kesseböhmer die Exklusivität auf bestimmte Charakteristika beim neuen Stahlregal bis 2019 gesichert. Foto: Kesseböhmer

Regale erobern die Küchen- und Wohnwelt. In ihrer Funktion als offe­ner Stauraum, der sich ohne Umschweife erreichen lässt, tragen sie zu einer großzügigen und luftigen Wohnraumplanung bei. Und mit dem verwendeten Material zieht moderner Industrial Style gleich mit ein. Dieser Trend hat Kesseböhmer inspiriert, einen Regalbaukasten zu schaffen, der Möbel- und Küchenherstellern alle Möglichkeiten der Differenzierung an die Hand gibt.  

Ein Grundrahmensystem aus hochwertigem Stahl bildet die Basis. Kesseböhmer stellt es dank besonderer Kompetenz im Bereich der Metallbe- und -verarbeitung ganz nach Kundenwunsch in verschiedenen Leitergeometrien und -größen, Profilquerschnitten und Oberflächen sowie mit unterschiedlichen Auflage- respektive Einlegekonzepten für die Böden her.

Auf seinem Messestand zur Sicam 2018 zeigte Kesseböhmer omnipräsent weitere mögliche Spielarten des neuen Stahlregal. Foto: Kesseböhmer

Mit diesem Baukasten bekommt der Kunde ein nahezu unbegrenztes Repertoire an die Hand, um markante Merkmale für ein unverwechsel­bares Regaldesign herauszuarbeiten. Die Rahmenprofile eignen sich für die Endlosbauweise und sind vielseitig einsetzbar: zunächst vor allem in der Küche und im angrenzenden Ess- respektive Wohnbereich, dann aber auch als Bücherregal, in der Ankleide, im Bad und überall dort, wo Aufbewahrung und moderner Industriecharme Hand in Hand gehen sollen.

Ein Kunde sicherte sich bereits bis 2019 die Exklusivität auf bestimmte Charakteristika des neuen Regalsystems. Zur Sicam vom 16. bis 19. Ok­tober 2018 in Pordenone zeigte Kesseböhmer auf seinem Messestand omnipräsent weitere mögliche Spielarten. Das facettenreiche Spektrum an Oberflächen sowie dünne Metallböden gehören dabei ebenso zu den Eyecatchern wie die seit der Interzum 2017 in Köln immer wieder neu interpretierte Kombination aus Holz und Metall.

Kesseböhmer Stahlregal. Foto: Kesseböhmer

In bis zu fünf Rahmenhöhen bis hin zum Hochschrank von 2.100 mm sowie in drei Tiefen will Kesseböhmer ein Grundrahmenprofil auch für sein Standardsortiment definieren. Zur Sicam experimentierte das Unter­nehmen bereits mit verschiedenen Anwendungsideen für die drei gän­gigsten Tiefenmaße. Die 20er Tiefe kommt beispielsweise als Nischenlö­sung in einer Art Werkstattküche zum Einsatz, eignet sich aber auch als Medienregal im Wohnbereich. Die klassische Tiefe von 32 cm empfiehlt sich als Bibliothek oder Aktenschrank und lässt sich in der Küche gut mit den etwas breiteren Hängeschränken kombinieren. Das Tiefenmaß von 52 cm eignet sich für den Wohnbereich.

Weg vom Standard hin zu kundenindividuellen Lösungen, die noch dazu bezahlbar sind, das ist die Intention, die Kesseböhmer mit seinem neuen Regalsystem verfolgt. Auf der Sicam stellte das Unternehmen auf dem Stand B24/C29 in Halle 7 die Gestaltungsmöglichkeiten erstmals voll­umfänglich vor und startet den Dialog mit den internationalen Kunden aus Industrie und Handel.

Über Kesseböhmer

Als international agierendes Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie gehört Kesseböhmer zu den erfolgreichsten Möbelzulieferern weltweit. Produziert wird an sieben Standorten in Deutschland sowie in Aschach/Österreich und Budapest/Ungarn.

Das Produktprogramm umfasst Beschlagsysteme für die Küchenmöbel- und Wohnmobilindustrie, Ergonomietechnik für die Büromöbelindustrie, Zulieferteile für die Automobilindustrie sowie Warenpräsentationssysteme und Ladenbau für den Handel. Mit 2.750 Mitarbeitern erwirtschaftete das 1954 gegründete Familienunternehmen 2017 einen Umsatz von rund 525 Mio. Euro.

Quelle: Kesseböhmer

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