GRASS bewegt die Küche der Zukunft

Ideenlieferant und Entwicklungspartner.

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GRASS Nova Pro Scala. Bild: GRASS

Manche Innovationstreiber werden erst auf den zweiten Blick sichtbar. Die Bewegungs-Systeme von GRASS sind solche Produkte. Sie sorgen für Individualität und Komfort. Gleichzeitig bieten sie Möbelherstellern die Flexibilität, die sie brauchen, um ihre Ideen umzusetzen, und dienen selbst als Inspiration für neue Design-Trends. Ob als doppelwandiges Schubkasten-System oder auf Basis einer Unterflur-Führung – wie vielseitig die Auszüge von GRASS sind, ließ sich gerade wieder in der Praxis bewundern. Auf der A30 Küchenmeile zeigten zahlreiche Hersteller, welchen Mehrwert die Führungs-Systeme von GRASS ihren Produkten hinzufügen.

Wenn es nach den Einschätzungen der Aussteller auf der A30 Küchenmeile geht, ist die deutsche Küchenbranche gut aufgestellt. „Wir sind nach wie vor Export-Weltmeister. Das wird auch in Zukunft so sein“, sagt etwa Heidrun Brinkmeyer, die geschäftsführende Gesellschafterin von Ballerina Küchen. Diese positive Grundhaltung teilen ihre Kollegen: Von einer „soliden Marktlage“ spricht der Vorstandsvorsitzende von LEICHT Küchen, Stefan Waldenmaier. Und auch bei Rotpunkt Küchen wird die Situation als „äußerst positiv“ eingeschätzt. Die meisten Unternehmen sind sich darüber hinaus in einem anderen Punkt einig: Es wird Veränderungen geben, neue Herausforderungen, auf die man zeitnah reagieren muss, um sein Unternehmen langfristig auf Erfolgsspur zu halten.

Die Küche der Zukunft? Vielseitig!

Ein Faktor, der hier ins Spiel kommt, sind die Trends, die das Design und die Funktionen der Küche der Zukunft bestimmen werden. Heute bereits offensichtliche Strömungen, wie der immer stärkere Wunsch der Kunden, die eigene Individualität in der Einrichtung auszudrücken, werden zukünftig noch wichtiger: „Momentan wird der Preis von Eigenheimen durch hochwertige Ausstattungen aufgewertet“, so Stefan Waldenmaier. „Was im Zuge dieser Entwicklung natürlich auch passieren wird: Die Nachfrage nach besonderen Dingen wird sich erhöhen, sobald eine gewisse Sättigung eintritt. Je stärker ein Unternehmen auf individuelle Bedürfnisse eingehen kann, umso besser ist es für die Zukunft aufgestellt.“

Der Wunsch nach Besonderheit wird dabei eine von vielen Triebfedern sein: „Die Küche wird mehr und mehr Teil des Lebensmittelpunktes werden“, sagt Andreas Wagner, Geschäftsführer von Rotpunkt. „Sie wird stärker in den Wohnbereich einziehen und die Grenzen werden fließender.“ Die Entwicklung, die Andreas Wagner hier skizziert, ist bereits heute sichtbar: Von der Zeit, die wir in der Küche verbringen, entfallen nur noch lediglich 40 Prozent auf die Zubereitung von Speisen. Der Rest? Essen, Genießen, Kommunizieren, Lesen. Und das bedeutet wiederum, dass andere (höhere) Anforderungen an das Design gestellt werden. Hatte man bei den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte oftmals die Funktionalität im Fokus, ist die Design-Komponente heute und in Zukunft ein wichtiger Erfolgsfaktor. Das bestätigt auch Michael Dittberner, Leitung Produktentwicklung und Produktmanagement bei Häcker Küchen: „Die Küche wird sich weiter zu einem wohnlichen und repräsentativen Raum entwickeln, in dem sich die wandelnden Design- und Einrichtungstrends spiegeln.“ Das Stichwort hier ist „Wandel“ – denn die Trends, von denen Michael Dittberner spricht, wechseln sich immer schneller ab, überholen sich gegenseitig, laufen sogar parallel: „Gestalterisch wird es ‚den Trend‘ immer weniger geben“, prognostiziert der Geschäftsführer von Sachsenküchen, Elko Beeg. „Wir glauben an die Parallelität verschiedener Trends sowie an einen bunten ‚Stilmix‘.“ In puncto Flexibilität stelle diese „neue Freiheit“ des Kunden auch neue Anforderungen an Industrie und Handel. Kundenorientierung sei Trend und werde immer Trend bleiben.

Zulieferer als Ideenlieferanten

Kundenorientierung – das bedeutet für die Küchenhersteller heute, dass sie enorm vielseitig sein müssen. Ihre Produktionszyklen müssen dicht getaktete Trends abbilden können, Individualität ermöglichen und gleichzeitig hohe Anforderungen an Benutzerkomfort erfüllen. Diese vielseitigen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, betreffen auch die Wahl der Zulieferer: „Wir brauchen Komponenten, die die Langlebigkeit, den Komfort und das Design unserer Küchen maßgeblich beeinflussen“, so Elko Beeg. „Zulieferer wie GRASS sind für uns als Ideenschmiede und Entwicklungspartner bedeutsam. Das ist deutlich mehr als nur eine klassische Kunden-Lieferanten-Beziehung.“ Die Hersteller der einzelnen Komponenten müssen mit ihren Produkten Individualisierung ermöglichen – und besser noch: eigene Visionen und Zukunftsszenarien erstellen. Gefragt seien dabei optimale Funktionselemente zum Bedienen sowie perfekte Lösungen zur Innenraumausstattung, die einfach zu lernen und schnell zu begreifen sind, wie es bei Ballerina Küchen heißt.

Im Mittelpunkt der Mensch: die GRASS Produkte

Was sowohl Rotpunkt, Ballerina, Häcker Küchen, Sachsenküchen und LEICHT verbindet – sie alle vertrauen auf die Bewegungs-Systeme von GRASS. Neben allmilmö, zeyko und eggersmann zeigen sie auf der A30 Küchenmeile, wie die unterschiedlichen Systeme von GRASS heute schon auf die Entwicklungen der Zukunft eingehen – und den Herstellern Flexibilität in der Gestaltung ihrer Küchenmöbel gewähren. Die Vielseitigkeit zeigt sich bereits darin, dass GRASS sich entschieden hat, sowohl doppelwandige Führungs-Systeme als auch Unterflur-Lösungen gleichberechtigt weiterzuentwickeln. Beide Systeme kommen bei den genannten Ausstellern zum Einsatz: Rotpunkt Küchen etwa nutzt mit Vionaro den Red-Dot-Award-Gewinner 2014: ein elegantes Schubkasten-System, das auf der Unterflur-Führung Dynapro aufgesetzt ist. Gleichzeitig verarbeitet man – wie auch Sachsenküchen und LEICHT – mit Nova Pro Scala Crystal Plus die neueste Auszugsgeneration, die eine State-of-the-Art-Zarge mit einem Design-Element aus Glas oder anderen Materialien verbindet. Nova Pro Scala bietet klare Gestaltungsprinzipien und eine perfekte Einheit von Form und Funktion – und kann mit seinen individualisierbaren Design-Leisten hervorragend auf jedes Möbelstück abgestimmt werden. „Wir verstehen uns als Entwicklungspartner für unsere Kunden“, erklärt Dirk Braemer, Geschäftsführer der GRASS Vertriebs GmbH. „Mit unserem Sortiment bieten wir den Unternehmen das Maß an

Flexibilität, das heute benötigt wird, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein – und das seit 65 Jahren. Der Prozess ist dabei ein gemeinsamer. Für Kunden, die das wünschen, haben wir fertige Produkte, auf die sie zugreifen können. Und für Kunden, die besondere Anforderungen an unsere Produkte stellen, entwickeln wir in enger Abstimmung mit ihnen spezielle Lösungen.“

Diese Variante kann man zum Beispiel bei Ballerina Küchen erleben. GRASS liefert für Ballerina einen eigenen Auszug: den Agantis Select. Die breite, eckige Zarge strahlt Stabilität aus und erhält beim Auszug durch die Glasseite zusätzliche Wertigkeit. Die Zarge mit verbesserten Laufeigenschaften der Führung und einem eleganten, puristischen Design erlebt auf der Hausausstellung anlässlich der A30 Küchenmeile ihre Publikumspremiere. Agantis Select basiert auf Nova Pro, dem Produkt, das im Laufe der Jahre zum Synonym für doppelwandige Auszugs-Systeme geworden ist. In Hinblick auf Qualität, Stabilität und Laufruhe ist das millionenfach bewährte Nova Pro-System bis heute unerreicht.

 Für übermorgen denken

Die Zukunft der Küchenmöbel ist vorhersehbar: Sie werden vielseitiger und komfortabler. Aber wie sieht es mit der Zukunft der Branche selbst aus? Auch hier fallen die Antworten ähnlich aus. Das Stichwort lautet „Internationalität“. Im Zuge der Globalisierung und der demografischen Entwicklung in Deutschland wird das Wachstum der Unternehmen auch auf dem internationalen Markt stattfinden: „Anfang des Jahres haben wir in Taiwan bereits die ersten Projekte realisiert, in China werden weitere Projekte folgen“, sagt Elko Beeg.

Der Grund dafür ist klar: „Wir halten es für wichtig, auch zukünftig in den verschiedenen Märkten präsent zu sein. Damit können wir auf Nachfrageschwankungen in den Vertriebsregionen besser reagieren und stärken unsere wirtschaftliche Stabilität. Dennoch ist Deutschland für uns nach wie vor der Kernmarkt.“ Während man bei Sachsenküchen nach Asien schaut, gehören für Rotpunkt Skandinavien und Großbritannien zu den „Top 5 unserer Märkte“. Und auch bei LEICHT und Häcker Küchen steht die internationale Ausrichtung seit Langem im Fokus. Wenn bei Häcker Küchen auf der A30 Küchenmeile unter dem Motto „Living Spaces“ länderspezifische Kojen gezeigt werden, in denen Architekten aus den ausgewählten Ländern Küchen nach den jeweiligen lokalen Vorlieben gestaltet haben – und in allen Küchen auch Produkte von GRASS zum Einsatz kommen –, zeigt das vor allem eins: Die Bewegungs-Systeme funktionieren schon heute über Design- und Ländergrenzen hinweg. Und das wird auch in Zukunft so sein.

Quelle: GRASS

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